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KJR LSA beschließt Anforderungen für eine gute kommunale Jugendpolitik

Am Samstag, den 09. März 2019, kamen die Mitglieder des Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V. (KJR LSA) zur 36. Mitgliederversammlung zusammen. Schwerpunkte des Tages waren neben Anträgen, u.a. zu den Themen „Jugendgerechter ÖPNV“ und „Nachhaltigkeit in der Jugend(verbands)arbeit“, die anstehenden Kommunalwahlen in Sachsen-Anhalt, im Rahmen dessen konkrete Forderungen an Politik und Verwaltung beschlossen wurden.

Anna Rether (Vorstandvorsitzende des KJR LSA) dazu: „Gute Jugendpolitik richtet sich an den Interessen von jungen Menschen vor Ort aus, bezieht die gesetzlichen Interessenvertretungen und Selbstorganisationen der Jugendverbände mit ein und macht nicht an Zuständigkeitsgrenzen halt. Eine gute Jugendpolitik vor Ort zu gestalten, heißt, Freiräume zu schaffen und Freizeitmöglichkeiten zu bieten, Rahmenbedingungen der Daseinsvorsorge und Bildung in den Blick zu nehmen, wie auch konkrete Probleme und Herausforderungen für junge Menschen zu identifizieren und anzugehen.“

In der anschließenden Podiumsdiskussion wurde unter Moderation von Tanja Rußack mit Ver-treter*innen von CDU (Tobias Krull), SPD (Andreas Stepphuhn), BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Wolfgang Aldag), DIE LINKE (Kristin Heiß), Landkreistag Sachsen-Anhalt (Michael Struckmeier), Mi-nisterium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt (Isolde Hofmann), KKJR Mansfeld-Südharz (Anne Müller-Steglich), Landesjugendwerk der AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. (Nicole Krökel), bund evangelischer jugend mitteldeutschland (Rebekka Grotjohann) und der DGB-Jugend (Fabian Pfister) über jugendpolitische Anforderungen der kommunalen Ebenen diskutiert.

Zum Abschluss wurde von den Mitgliedsverbänden ein neuer Vorstand gewählt. Somit sind nach langer Zeit wieder alle sechs Vorstandsposten besetzt.

In den Vorstand gewählt wurden:

  • Anna Rether (Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ)
  • Fabian Pfister (DGB-Jugend Sachsen-Anhalt)
  • Tanja Rußack (djo Sachsen-Anhalt)
  • Nicole Krökel (Landesjugendwerk der AWO Sachsen-Anhalt e.V.)
  • Anne-Kathrin Seiffert (SPORTJUGEND Sachsen-Anhalt)
  • Johannes Schmidt (SJD-Die Falken Landesverband Sachsen-Anhalt)

Beschlüsse der 36. Mitgliederversammlung

D01 Solidarität mit Fridays for Future – eine demokratische Bewegung muss unterstützt werden

M01 Resolution: Jugendverbände

M02 Gute Jugendpolitik für Sachsen-Anhalts Landkreise, Gemeinden und kreisfreien Städte, Prüfsteine zur Kommunalwahl

M04 ÖPNV

M05 Umweltbewusst und nachhaltig in die Zukunft

Alle Beschlüsse finden sich hier.

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Denkfabrik Jugendarbeit und Schule: Europa und Europawahlen.

Methodenworkshop für Multiplikator*innen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Datum: 04. April 2019 von 13:15 bis 17:15 Uhr
Ort: Magdeburg

Im Mai 2019 findet in 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union die Europawahl statt. Ein überaus wichtiges Ereignis, welches jedoch im pädagogischen Rahmen schwer zu fassen ist und die Fachkräfte sowohl in Jugendarbeit als auch in Schule vor vielfältige Herausforderungen stellt. Die Themen Europa und Europawahl sind äußerst umfassend und vor allem für junge Menschen nicht einfach zu verstehen. Die Denkfabrik gibt vielfältige Anregungen und Vorschläge, um sich diesem Themenkomplex anzunähern, Wissen methodisch zu vermitteln und für junge Menschen greifbar zu machen. Gemeinsam nähern wir uns der Frage, wie wir mit jungen Menschen über Europa ins Gespräch kommen können und den Prozess der Meinungsbildung anregen. Neben den Fachkräften der Kinder- und Jugendarbeit, Schulsozialarbeit möchten wir im Besonderen auch Lehrer*innen aus den verschiedensten Schulformen, Multiplikator*innen aus U18-Wahllokalen und alle Interessierten zu einem gemeinsamen Austausch einladen.

Der Teilnehmendenbeitrag beträgt 5 € und ist im Vorfeld der Veranstaltung zu entrichten. Anmeldungen sind ab sofort unter: http://kjrlsa.de/DF-Europa möglich.

Eine Anmeldung unter http://kjrlsa.de/DF-Europa ist ab sofort möglich.

Hinweis auf DF Jugendarbeit und Schule

vorläufiger Ablauf

Ankommen, Anmeldung, Begrüßung

Slot A: Argumente für Europa: Wie nähere ich mich als Pädagog*in/Multiplikator*in dem Thema Europa?

Daniel Adler (JEF)Daniel Adler (JEF)

Slot B: Mit jungen Menschen über Europa ins Gespräch kommen – aber wie? Methoden zur Vermittlung und Meinungsbildung

Daniel Adler (JEF) & N.N. (JEF)

Slot C: Europa mitgestalten
Die U18-Europawahl als Praxisbeispiel

Meike Achtel (Wahlort4 – KJR LSA)

Auswertung und Ausklang

Förderung

Die Denkfabrik wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt sowie das Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt

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Fachtagung: offene Jugendarbeit

Datum: 15. Mai 2019 Ort: HOT Alte Bude, Karl-Schmidt-Straße 12, 39104 Magdeburg

Gerade in der offenen Jugendarbeit sind Hauptamtliche in ihrem Alltag oft Einzelkämpfer*innen – Orte und Zeiten für kollegialen Austausch fehlen. Netzwerktreffen oder Gremiensitzungen können dieses aber nur zum Teil oder am Rande auffangen. Ausgangspunkt für die Fachtagung zur offenen Jugendarbeit war der Wunsch nach mehr Austausch. Mehr Austausch auf Ebene der Träger, aber vor allem für die in der offenen Arbeit tätigen Fachkräfte. Gemeinsam begeben wir uns mit der vorliegenden Fachtagung daher auf den Weg, einen solchen Austausch, auch trägerübergreifend, zu ermöglichen. Neben den Fachkräften der offenen Arbeit sind auch Studierende der sozialen Arbeit, Vertreterinnen von Trägern oder Politiker*innen von Landes- und kommunaler Ebene herzlich eingeladen, sich am gemeinsamen Austausch zu beteiligen, bei dem jedoch die konkrete Arbeit im Mittelpunkt steht.

Die Anmeldung ist ab sofort unter: http://kjrlsa.de/FT-offene-Arbeit möglich

geplanter Ablauf

10:00 Ankommen

10:30 Impuls und Diskussion

  • Prof. Dr. Peter-Ulrich Wendt (FH Magdeburg-Stendal) Offene Jugendarbeit in Sachsen-Anhalt: Herausforderungen und Chancen
  • Im Anschluss: Lars Johansen (Kabarettist) und Prof. Dr. Peter-Ulrich Wendt im Dialog mit den Teilnehmenden

11:15 – 13:50 Workshops

  • WS 1: Spagat zwischen fachlichem Anspruch und Selbstausbeutung – Professionalität im Verhältnis von Nähe und Distanz
  • WS 2: Versteckte Kommunikation – Wahrnehmen, Thematisieren und Umgehen mit menschenverachtendem Verhalten im Alltag offener Arbeit
  • WS 3: Nun sag doch mal! – Mitbestimmung in der offenen Arbeit
  • WS 4: Mit dem Mitarbeiter*innentaxi unterwegs – Offene Arbeit in ländlichen Räumen
  • FORUM Offene Arbeit in Sachsen-Anhalt – Was sie leistet; was sie braucht -Diskussion mit Landespolitiker*innen (parallel zu den Workshops – aber abweichender Zeitraum11:15 – 12:45 )

14:00 Das wars – Wars das? – unterstützt durch Lars Johansen

14:30 Ende

Die Organisator*innen

Bei der Fachtagung hadelt es sich um eine Fachtagung des Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V. in Kooperation mit dem Landesjugendwerk der AWO, dem Internationalem Bund, dem Kinder- und Jugendpfarramt der EKM, der Johanniter Jugend Sachsen-Anhalt – Thüringen, dem Deutschen Roten Kreuz Landesverband Sachsen-Anhalt, dem Paritätischen Jugendwerk, der Hochschule Magdeburg-Stendal, Miteinander e.V. und der AG der KKJRe/SJRe.

Die Fachtagung wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt und durch das Engagement der beteiligten Träger und die zur Verfügung Stellung ihrer Ressorucen ermöglicht

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Landesweite Jugendhilfeplanung

Dass am 10. Dezember 2018 die Ergebnisse der landesweiten Jugendhilfeplanung im Bereich „Familie, Familienarbeit, Familienbildung“ vorgestellt werden konnten, war aus vielerlei Hinsicht einmalig. So handelte es sich bei der Vorstellung um die erste Vorstellung von Ergebnissen zu einem Teilplan, im Rahmen der landesweiten Jugendhilfeplanung, für Sachsen-Anhalt. Grundlage für diesen Teilplan war zudem ein umfassender und partizipativer Planungsprozess, der sowohl kommunale als auch landesweite Akteure mitgenommen hat und an dem durch die Familienbefragung und die Familiendialoge ganz konkret Familien gehört und somit beteiligt wurden. Die nun vorliegenden Empfehlungen sind ähnlich umfassend wie der Prozess an sich. So wird beispielsweise empfohlen konkrete Qualitätskriterien für die Familienbildung, Familienzentren und die Familienverbände zu entwickeln. Es werden Anregungen bezüglich einer künftigen Umstrukturierung der aktuellen Förderung ausgesprochen und Hinweise zur Verbesserung der Kommunikation von Angeboten benannt. Im Rahmen der weiteren Arbeit im Landesjugendhilfeausschuss gilt es nun, diese und andere Hinweise aufzugreifen und umzusetzen. Die Auswertung des Gesamtprozesses hat zudem deutlich gemacht, dass der Planungszeitraum eigentlich zu kurz war. Wünschenswert wäre daher, perspektivisch je nach Thema, 18 bzw. 24 Monate für den konkreten Planungsprozess zu haben. Die Idee für die Begleitung des Prozesses durch im Planungsfeld aktive Vertreter*innen der Landesebene sowie der Kommunen, der freien wie der öffentlichen Träger, hat sich ebenfalls bewährt. Auf ein solches Expertinnen-Gremium sollte auch zukünftig nicht verzichtet werden. Ebenfalls bewährt hat sich die externe Begleitung des Prozesses.

Der Abschlussbericht kann auf der Webseite des Landesjugendamtes heruntergeladen werden: landesweiten Jugendhilfeplanung für den Bereich Familie, Familienarbeit, Familienbildung

Steckbrief landesweite Jugendhilfeplanung 2017/2018

Thema Familie, Familienarbeit, Familienbildung
Vorbereitung 2. Halbjahr 2017
Planungszeitraum Januar 2018 bis Dezember 2018
Zur Verfügung stehende Mittel laut Einzelplan 05 des Landeshaushaltes 50.000 Euro im Jahr 2017
50.000 Euro im Jahr 2018
Beteiligung der Akteure der Familienarbeit
  • 15.02.2018 Auftaktveranstaltung
  • Bestanderhebung (Onlinefragebogen)
  • Dialogkonferenzen am 22.10.2018 in Halle (Saale), 25.10.2018 in Halberstadt, 29.10.2018 in Stendal, 30.10.2018 in Lutherstadt Wittenberg
  • 10.12.2018 Abschlussveranstaltung
Beteiligung der Familien
  • Familienbefragung (Landkreis Anhalt-Bitterfeld, Halle (Saale), Salzlandkreis, Landkreis Stendal)
  • Familiendialoge (Landkreis Anhalt-Bitterfeld, Halle (Saale), Salzlandkreis, Landkreis Stendal)
Steuerung/Begleitung
  • Bereichsarbeitsgruppe bestehend aus: Vertreter*innen des UA JHPL, des Landesjugendamtes, kommunale Jugendhilfeplaner*innen, Vertreter*innen der Familienzentren, Vertreter*innen der Familienverbände
  • Unterausschuss Jugendhilfeplanung
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Stark machen für einen guten Landeshaushalt

Den Beschluss des LJHA bzgl. der Bedarfe für den Bereich der Kinder- und Jugendhilfe des Landeshaushalt wurde für das Haushaltsjahr 2019 zum letzten Mal durch den Unterausschuss Jugendhilfeplanung vorbereitet und noch bis September begleitet. Schwerpunkte der Stellungnahme waren u. a.

  • die Berücksichtigung von tariflichen und inflationsbedingten Kostensteigerungen bei den Trägern,
  • die Ausgestaltung des Haushaltsverfahrens inkl. der Empfehlung zum Doppelhaushalt zurück zu kehren,
  • der Hinweis, dass die Fortführung der Schulsozialarbeit in den entsprechenden Einzelplan zusätzlich und nicht zu Lasten anderer Bereiche eingeplant werden muss.
  • Für den Jugendbereich setze die Stellungnahme einen Schwerpunkt im Bereich der Titelgruppe 61 (Jugendbildung/Sonstige Maßnahmen (Projekte)) und wies hier zum einen auf die mit Lotto-Toto-Mitteln zusammenhängenden Probleme in der Bewirtschaftung der Mittel, sowie den perspektivischen Mehrbedarf im Bereich der Jugendbildung, bedingt durch die neue Richtlinie, hin.

Im September beschloss der Landesjugendhilfeausschuss auf Anregung des Unterausschusses Jugendhilfeplanung die Gründung eines UA Finanzen. Grund für die Trennung der Aufgaben, war die Tatsache, dass der UA Jugendhilfeplanung, durch die Begleitung der unterschiedlichen Planungsprozesse auf Landesebene und insbesondere auf der nun gut angelaufenen Jugendhilfeplanung, bei einer gleichzeitigen Professionalisierung auch im Bereich Finanzen, nicht mehr beide Schwerpunkte abdecken konnte. Der UA Finanzen hat direkt seine Arbeit aufgenommen. Eine enge Zusammenarbeit beider Unterausschüsse, insbesondere die Aufnahme der finanzrelevanten Planungsergebnisse, ist im Einsetzungsbeschluss des UA Finanzen verankert und fest vorgesehen.

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Landesjugendhilfeausschuss

Der Landesjugendhilfeausschuss (LJHA) bildet zusammen mit der Verwaltung des Landesjugendamtes das Landesjugendamt. Das Landesjugendamt wiederum ist als oberste Landesjugendbehörde dem Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration – der obersten Landesjugendbehörde – untergeordnet. In diesem komplizierten Gefüge verfügt der LJHA über umfassende Rechte und Pflichten. Hierzu gehören z. B. die landesweite Jugendhilfeplanung, die Meldung von Bedarfen für den Bereich der Kinder- und Jugendhilfe im Rahmen der Haushaltsaufstellung oder das Verfassen von Empfehlungen für die kommunale Ebene. Im LJHA sind Expert*innen aus dem Bereich der Kinder- und Jugendhilfe vertreten. Hierzu gehören insbesondere die freien Träger, aber auch die kommunalen Spitzen oder Vertreterinnen der Religionsgemeinschaften, der Schule oder der Justiz. Neben den 20 Stimmberechtigten Mitgliedern gibt es weitere beratende Mitglieder. Hierzu gehören z. B. von den Fraktionen benannte Landtagsmitglieder, in der Regel handelt es sich hierbei um die Jugendpolitischen Sprecher*innen.

Vertreter*innen im LJHA für den KJR LSA

Stimmberechtigt Stellvertreter*in
N.N. Gerald Bache
Mitglied im UA SGB VIII
Philipp Schweizer
Mitglied im UA Finanzen (Vorsitz)
Inga Wichmann
Mitglied im UA JHPl (Vorsitz), UA SGB VIII

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Das FSJ im KJR LSA

Schon lange ist der KJR LSA Einsatzstelle für das FSJ Politik und für das FSJ Kultur. Im Zyklus 2017/2018 waren drei FSJler*innen im KJR LSA tätig, momentan sind es zwei. Für uns geht damit auch eine Verantwortung einher, denn wir wollen, dass unsere FSJler*innen aus diesem, ihrem Jahr etwas für sich mitnehmen. Bereits mit dem Zyklus 2017/2018 haben wir uns daher auf den Weg gemacht und die Phase der Einarbeitung neu strukturiert. Am Anfang steht immer noch die „allgemeine Einführung“ in die Arbeit des Rings, schließlich ist es gut zu wissen, wer alles Mitglied ist, welche Gremien und AGs es gibt und welche Themen und Aufgaben diese haben. Die anderen inhaltlichen Themen haben wir jetzt jedoch gut über das erste Drittel des FSJ-Jahres verteilt und knüpfen diese Punkte jetzt gezielt an Termine. So gibt es z.B. die Einführung zu den Strukturen und Gremien der Kinder- und Jugendhilfe jetzt passend vor der Sitzung des Landesjugendhilfeausschusses und die zur Landespolitik vor der ersten Landtagssitzung. Gleichzeitig gibt es die Möglichkeit, in die unterschiedlichen Arbeitsbereiche des KJR LSA hinein zu schnuppern. Die ersten Rückmeldungen zum neuen Verfahren sind positiv. Der Schwerpunkt für das eigenverantwortliche Projekt, welches alle FSJler*innen durchführen müssen, liegt im KJR LSA jetzt im zweiten Drittel. Im dritten und letzten Drittel des FSJ geht es schließlich darum, Begonnenes zu beenden, das FSJ zu reflektieren und die Zukunft in den Blick zu nehmen.  

VonInga

Jugendförderung vor Ort zukunftsicher gestalten

Die Regierungsfraktionen in Sachsen-Anhalt wollen, dass die Jugendförderung, die das Land an die Landkreise und kreisfreien Sätdte gibt, damit diese die Jugendarbeit vor Ort besser fördern können, so verändert werden, dass sie zukünftig automatisch steigt. Dies ist aus Sicht des KJR LSA richtig und wichtig, da sich die Höhe der Förderung an die Entwicklung der Gehälter und der Preise anpassen muss. In unserer Stellungnahmen zum geplanten Gesetzesvorhaben „Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung des Blinden- und Gehörlosengeldes sowie weiterer tariflicher Anpassungen “ gehen wir aber auch darauf ein, dass die geplanten Anpassungen nicht ausreichen um dem Ziel der einbringenden Fraktionen, die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung der Fachkräfte in der Kinder- und Jugendarbeit zu verbessern. Aus unserer Sicht bedarf es weiterer Änderungen.

Als Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V. empfehlen wir daher auf Basis der beiden vorliegenden Gesetzesentwürfe für den Bereich des KJHG-LSA konkret die Umsetzung eines 4-Punkte-Plans:

  1. Erhöhung des Dynamisierungsbetrages von 2 % auf 2,5 % und damit die Anpassung der Dynamisierung an die durchschnittliche tarifliche Entwicklung
  2. Einführung eines Flächenfaktors
  3. Erhöhung der Fördersumme um 1,95 Mio. Euro (1 Mio. Euro Sofortprogramm/ 950.000 Euro Flächenfaktor)
  4. Verpflichtung zur Novellierung des § 31ff. KJHG-LSA im Jahr 2020 auf Grundlage der Ergebnisse der derzeit laufenden Evaluation sowie der Ergebnisse des 7. Kinder- und Jugendberichtes

Wer mehr lesen möchte findet weitere Informationen in unserer Stellungnahme des KJR LSA zum „Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung des Blinden- und Gehörlosengeldes sowie weiterer tariflicher Anpassungen“